Um in der Vakuumtechnik die verschiedensten Arbeiten erledigen zu können, muss man die unterschiedlichsten Saugnäpfe benutzen. Je nachdem, welches Modell der Saugnäpfe man verwendet, sind verschiedene Arbeiten möglich. Natürlich muss jeder, der mit Vakuumtechnik zu tun hat, genau wissen, welche Art von Saugnapf für die geplante Arbeit, in der Hauptsache Hubarbeiten, aber auch genaue Positionierungsarbeiten, benötigt wird.
Die Saugnäpfe für die Vakuumtechnik, die alle nach dem gleichen Prinzip funktionieren, sind aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Chloropren und Silikon sind zwei der Stoffe, aus denen die Näpfe gefertigt werden, aber auch Polyurethan und Äthylen-Propylen kommen zum Einsatz.
Der Flachsaugnapf ist für alle Materialien geeignet, die eine glatte und ebene Oberfläche aufweisen. Er verformt sich höchstens minimal und kann vor allem bei Arbeiten, in denen eine präzise Ablage erforderlich ist, wertvolle Dienste erweisen. Der Vorteil des Flachsaugnapfes ist, dass er eine große Kraft darauf verwendet, etwas zu halten. Das Vakuum wird über eine Vakuumpumpe erzeugt.
Der universelle Saugnapf kommt ebenfalls bei glatten, aber auch bei leicht gewölbten Oberflächen zum Einsatz. In der Vakuumtechnik muss man manchmal auch mit Gegenständen arbeiten, die eine unebene Oberfläche haben. Der universelle Saugnapf ist hier für viele Optionen einsetzbar.
Balg-Saugnäpfe sind eine weitere Kategorie der Hilfsmittel aus der Vakuumtechnik. Dieser spezielle Saugnapf kann durch eine Hubfunktion in vielen Fällen seine Dienste leisten. Abweichungen in der Lage der Werkstücke sind hier ausgleichbar. Weiterhin gibt es noch so genannte Profil-Saugnäpfe. Sie eignen sich besonders für poröse und raue Oberflächen. Alle diese Saugnäpfe gibt es in unterschiedlichen Größen, sodass für nahezu jede Arbeit, die damit verrichtet werden soll, der richtige zu finden sein dürfte.
